SpaceCraft Tipps & Tricks

SpaceCraft Trade Nexus 2026: Kaufsteuer gesenkt, Credit-Grenze und wann Handeln lohnt

SpaceCraft Trade Nexus 2026: Kaufsteuer gesenkt, Credit-Grenze und wann Handeln lohnt

Der SpaceCraft Trade Nexus ist seit dem Hotfix vom 8. Juli 2026 im Spiel – und war zum Start schlicht zu teuer: Auf jeden Kauf lagen 20 Prozent Steuer. Patch v0.3.22866 vom 21. Juli 2026 hat diesen Satz auf 8 Prozent gesenkt, dein Einstandspreis sinkt damit um exakt 12 Prozent des Nettowerts. Im selben Patch wurde ein Fehler behoben, durch den Credits verloren gingen, wenn eine Corporation Geld an einen Spieler überwies, der bereits am Credit-Cap stand. Dieser Guide rechnet vor, was die neue Steuer für deine Marge bedeutet und ab wann Kaufen günstiger ist als Eigenproduktion.

💰 Was der SpaceCraft Trade Nexus ist – und was sich geändert hat

Der Trade Nexus ist der Handelsknoten in den Stationen: Hier nimmst du Corpo- und Wholesale-Requests an und kaufst Waren, statt sie selbst zu fördern. Das Feature kam nicht mit dem Early-Access-Start, sondern erst am 8. Juli 2026 per Hotfix ins Spiel, der zugleich einen Absturz beim Öffnen des Nexus behob. Wer ihn damals kurz probiert und liegen gelassen hat, rechnet heute mit veralteten Zahlen.

Der entscheidende Eingriff kam zwei Wochen später mit Patch v0.3.22866 vom 21. Juli 2026. Die relevanten Punkte für Händler:

  • Kaufsteuer von 20 % auf 8 % gesenkt. In den Patchnotes steht ausdrücklich buying tax – die Senkung betrifft den Einkauf, nicht den Verkaufserlös.
  • Credit-Verlust bei Corpo-Überweisungen behoben. Überwies eine Corporation Credits an ein Mitglied, das schon am Credit-Cap stand, war der überschüssige Betrag vorher weg.
  • „Take All“-Button für Warehouse und Drone Dispatcher – spart beim Abräumen von Produktionslinien jede Menge Klicks.
  • Angenommene Corporation-Requests lassen sich jetzt abbrechen, dazu fehlende Filter-Icons im Warehouse und sichtbare Deposit-Icons beim Platzieren eines Base Command Center.

Wichtig für die Einordnung: In den Patches danach (Hotfix v0.3.22949, v0.3.22978 vom 28. Juli und v0.3.23019 vom 29. Juli) wurde an der Steuer nichts mehr gedreht. Stand heute gelten die 8 Prozent.

Anzeige

📉 Kaufsteuer 20 % auf 8 %: die Marge konkret gerechnet

Die Steuer liegt auf dem Einkauf, also verschiebt sie deinen Einstandspreis – nicht deinen Verkaufserlös. Rechne mit einem Warenpaket im Nettowert von 10.000 Credits, das du am Nexus kaufst und anderswo weiterverkaufst:

WeiterverkaufspreisEinstand alt (20 %)Gewinn altEinstand neu (8 %)Gewinn neu
11.000 Credits12.000−1.00010.800+200
12.000 Credits12.0000 (Nullsumme)10.800+1.200
13.000 Credits12.000+1.00010.800+2.200
15.000 Credits12.000+3.00010.800+4.200

Zwei Dinge fallen auf. Erstens: Der Vorteil ist in jeder Zeile identisch 1.200 Credits. Die Ersparnis beträgt immer genau 12 Prozent des Nettoeinkaufs, völlig unabhängig davon, wie gut du weiterverkaufst. Zweitens, und das ist der eigentliche Hebel: Der Break-even-Aufschlag ist von 20 auf 8 Prozent gefallen. Vorher musste eine Route mindestens 20 Prozent Preisdifferenz hergeben, damit du bei null landest – alles darunter war ein Zuschussgeschäft. Heute reichen 8 Prozent, und damit rechnen sich deutlich mehr Routen als vorher.

Der dritte Effekt betrifft dein Kapital. Mit 100.000 Credits im Konto konntest du früher Ware im Nettowert von rund 83.300 Credits einkaufen (100.000 geteilt durch 1,20). Jetzt sind es etwa 92.600 Credits (geteilt durch 1,08). Das sind rund 11 Prozent mehr Ware pro Runde bei gleichem Einsatz – und weil Zwischenhandel von der Umschlagshäufigkeit lebt, multipliziert sich das über den Abend.

🚀 Kaufen oder selbst produzieren? So findest du die Grenze

Die Steuersenkung verschiebt auch die Frage, ob du eine Zwischenstufe überhaupt noch selbst herstellen solltest. Die Rechnung ist simpel: Kaufen lohnt sich, solange

  • Marktpreis × 1,08 < deine Vollkosten für dasselbe Teil.

Vollkosten heißt dabei ehrlich rechnen: Rohstoffe zu ihrem Marktwert (nicht „hab ich ja eh rumliegen“), Fertigungszeit deiner Anlagen und der Flug zum Abholen. Ein Bauteil, das dich in Eigenproduktion umgerechnet 1.000 Credits kostet, war früher nur bis zu einem Marktpreis von 833 Credits sinnvoll zu kaufen. Jetzt liegt die Grenze bei rund 926 Credits – das Kauf-Fenster ist um etwa 11 Prozent breiter geworden.

Praktisch heißt das: Billige Massen-Zwischenstufen, die deine Fabriken lange blockieren, kaufst du jetzt öfter zu und setzt die freien Slots für die teuren Endstufen ein, wo die Marge sitzt. Wie die Stufen zusammenhängen, steht in den SpaceCraft Crafting-Ketten, der Aufbau der Anlagen im Guide zum Automatisieren der Basis und die Versorgung in der Ressourcen-Automatisierung. Umgekehrt gilt: Was am Markt chronisch knapp und teuer ist, förderst du weiter selbst – siehe seltene Rohstoffe farmen.

Anzeige

⚠️ Die Credit-Cap-Falle: der Bug, der Corpos Geld gekostet hat

Der zweite wichtige Punkt aus v0.3.22866 wird leicht überlesen. Bis zu diesem Patch galt: Stand ein Spieler am Credit-Cap – der Obergrenze dessen, was ein Konto halten kann – und die Corporation überwies ihm Geld, dann wurde der überschüssige Betrag nicht abgelehnt und nicht zurückgebucht, sondern gelöscht. Besonders bitter bei Auszahlungen nach großen Wholesale-Requests, wo die Beträge hoch sind und mehrere Mitglieder gleichzeitig bedient werden.

Der Fehler ist behoben, das Verhalten am Cap bleibt aber ein Planungsthema. Drei Gewohnheiten, die sich lohnen:

  • Vor der Auszahlung Platz schaffen. Wer nah am Cap steht, kauft vorher ein oder zahlt Permits ab – siehe Permits freischalten.
  • Wert in Ware parken. Rohstoffe und Bauteile im Warehouse unterliegen keinem Credit-Cap. Ein volles Lager ist der bessere Tresor als ein volles Konto.
  • Die Corpo-Kasse als Puffer nutzen. Credits erst abrufen, wenn du sie ausgibst. Wie die Kasse und die Verteilung funktionieren, steht im Corporations-Guide.

Eine Zahl für den Cap nennen die Patchnotes nicht – prüfe den Wert im Spiel an deinem Konto.

📦 Was im Handelsalltag sonst spürbar ist

Der „Take All“-Button für Warehouse und Drone Dispatcher klingt nach Kleinkram, spart beim dreimaligen Abräumen einer Produktionslinie pro Abend aber dutzende Klicks. Und dass sich angenommene Corporation-Requests abbrechen lassen, nimmt Druck aus der Auftragsannahme: Ein Request, dessen Material am Nexus doch teurer ist als gedacht, ist keine Sackgasse mehr.

Ein Hinweis zur Quellenlage: In Steam-Reviews kursieren Zahlen zu täglichen Verkaufslimits an Stationen, etwa „1.000 Credits pro Tag“. Diese Angaben stehen in keiner Patchnote und lassen sich nicht gegen eine offizielle Quelle prüfen – behandle sie als unbestätigte Spieleraussagen und nicht als Spielregel. Verlässlich sind die Werte, die Shiro Games selbst dokumentiert, und das sind aktuell die 8 Prozent Kaufsteuer.

Als Anschluss passen der Überblick Geld verdienen, der Einstieg Credits verdienen, für das Spätspiel Blueprints verkaufen und ein transportstarkes Schiff.

Anzeige

💡 Häufige Fragen zum SpaceCraft Trade Nexus

Wie hoch ist die Kaufsteuer im Trade Nexus aktuell?

8 Prozent. Gesenkt wurde sie von 20 auf 8 Prozent mit Patch v0.3.22866 vom 21. Juli 2026. In den Patches bis Ende Juli 2026 blieb der Satz unverändert.

Betrifft die Steuersenkung auch das Verkaufen?

Nein. Die Patchnote spricht ausdrücklich von der buying tax, also der Steuer auf Käufe. Auf deinen Verkaufserlös wirkt sie sich nicht aus – der Vorteil entsteht ausschließlich auf der Einkaufsseite.

Ab welcher Preisdifferenz lohnt sich Zwischenhandel jetzt?

Ab etwa 8 Prozent Aufschlag zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis bist du bei null; alles darüber ist Gewinn. Vorher lag diese Schwelle bei 20 Prozent. Rechne Flugzeit und Treibstoff zusätzlich gegen, sonst frisst die Route den Vorteil wieder auf.

Gehen Credits am Credit-Cap immer noch verloren?

Der konkrete Fall – Überweisung von der Corporation an einen Spieler am Cap – ist mit v0.3.22866 behoben. Trotzdem solltest du nicht dauerhaft am Limit sitzen, sondern Wert in Waren oder in der Corpo-Kasse halten.

Lohnt es sich jetzt, Zwischenprodukte zu kaufen statt zu bauen?

Häufiger als vorher. Faustregel: Kaufen ist günstiger, solange Marktpreis mal 1,08 unter deinen Vollkosten liegt. Bei günstigen Massenteilen, die deine Fabriken lange belegen, geht die Rechnung meist auf; bei teuren Endstufen bleibt Eigenproduktion vorn.

Quellen: SpaceCraft-Patchnotes v0.3.22866 vom 21. Juli 2026 (Kaufsteuer 20 % auf 8 %, Credit-Cap-Fix, „Take All“) sowie der Hotfix „Trade Nexus Feature“ vom 8. Juli 2026, jeweils von Shiro Games. Angaben aus Spieler-Reviews sind als unbestätigt gekennzeichnet. Stand: 6. August 2026 – SpaceCraft ist im Early Access, Balance-Werte können sich mit kommenden Patches ändern.

Jens Deckardt
Autor

Jens Deckardt

Jens Deckardt ist Gründer von Banrado.de und leidenschaftlicher Gamer mit über 20 Jahren Erfahrung. Seine Schwerpunkte liegen auf Survival-MMOs wie Dune Awakening und Conan Exiles, aber auch Warframe, Fallout 76 und Red Dead Online gehören zu seinen Favoriten. Mit Banrado.de möchte er deutschsprachigen Spielern praxisnahe Guides, Builds und Tipps liefern — von Spielern für Spieler.

💬 Kommentare (0)

Noch keine Kommentare. Sei der Erste! 🎮