The Planet Crafter Endgame: Uran, Reaktoren und Raketen (2026)
- ☢️ Uran finden – die Uran-Höhle
- ⚡ Kernreaktor St 1 vs. St 2
- 🚀 Die Raketentypen im Überblick
- ☄️ Meteoritenschauer gezielt nutzen
- 🌀 Fusionsenergie als späterer Umstieg
- 📈 Wichtige Ti-Meilensteine im Endgame
- 🏁 Das eigentliche Spielziel: Complete Terraformation
- 🔗 Mehr zu The Planet Crafter
- 🧪 Osmium und Superlegierung nicht vergessen
- 💡 Profi-Tipps
- 🚫 Häufige Fehler
- ❓ Häufige Fragen
In The Planet Crafter reichen Solar- und Windenergie für die ersten Terraforming-Stufen locker aus – im Endgame stoßen sie an ihre Grenzen. Ab hier dreht sich fast alles um Uran: Reaktoren, Raketen und die schnellste Art, riesige Ti-Werte in kurzer Zeit zu erreichen. Dieser Guide geht über die Grundlagen aus dem Einsteiger-Guide hinaus und zeigt dir das komplette Endgame-Bild.
☢️ Uran finden – die Uran-Höhle
Uran kommt konzentriert in einer eigenen Höhle vor. Frühe Uranquellen findest du außerdem in Kisten und Schiffswracks quer über die Karte – klappere die also ab, bevor du dich auf die Höhle allein verlässt. Wichtig: Für den kontinuierlichen Abbau in der Uran-Höhle brauchst du einen Erzextraktor St 2 oder St 3 – der einfache Erzextraktor fördert laut Community-Erfahrungen kein Uran. Die Bohrer (Bohrer St 1 bis St 5) sind dagegen reine Terraforming-Maschinen und bauen kein Erz ab.
⚡ Kernreaktor St 1 vs. St 2
| Reaktor | Kosten | Ertrag |
|---|---|---|
| Kernreaktor St 1 | 1× Uranstab, 3× Superlegierung, 2× Wasserflasche | 86,5 kW – solide Grundlast |
| Kernreaktor St 2 | 3× Uranstab, 1× Superlegierung, 3× Wasserflasche, 1× Schwarzpulver | 331,5 kW – deutlich mehr Strom pro Uranstab |
Ein Uranstab besteht aus 9 Uran – der Kernreaktor St 2 lohnt sich fast immer, sobald du genug Uranstäbe zusammenhast: Aus drei Uranstäben holt er 331,5 kW, also rund 110 kW pro Stab, während der Kernreaktor St 1 aus einem Stab 86,5 kW liefert. Praktischer Trick: Baue zunächst zwei Kernreaktoren St 1, und sobald ein dritter Uranstab verfügbar ist, baust du sie ab und nutzt das Material für den Kernreaktor St 2.
🚀 Die Raketentypen im Überblick
Die Launch Platform schaltet bei 345 kTi frei und ist dein Zugang zu den Terraforming-Raketen. Jeder Raketentyp liefert einen massiven, dauerhaften Bonus auf einen der Kernwerte:
| Rakete | Effekt |
|---|---|
| Hitze-Rakete (Asteroiden-Anziehung) | +1000 % auf aktuelle und künftige Hitze-Produktion, löst zusätzlich einen Uran-Meteoritenschauer aus |
| Druck-Rakete (Magnetfeld) | +1000 % auf Druck-Produktion, löst einen Iridium-Meteoritenschauer aus |
| Biomasse-Rakete (Samenstreuer) | +1250 % auf pflanzliche Biomasse-Produktion |
Wichtig zu wissen: Die Boni mehrerer Raketen addieren sich, sie multiplizieren sich nicht. Jede zusätzliche Rakete bringt zwar weniger relativen Zugewinn als die vorherige, aber der Effekt bleibt dauerhaft und wirkt auch auf alle Maschinen, die du später noch baust.
☄️ Meteoritenschauer gezielt nutzen
Ein Nebeneffekt der Hitze- und Druck-Raketen ist Gold wert: Jeder Meteoritenschauer wirft rund ein Dutzend Meteoriten ab, die wiederum jeweils mehrere Gesteinsbrocken mit Uran bzw. Iridium über die Landschaft verteilen. Das ist für die meisten Spieler die effizienteste Methode, überhaupt an große Mengen Uran und Iridium zu kommen – effizienter als stures Abbauen in den Höhlen.
Wichtige Faustregel: Halte immer mindestens 2 Uran für das Raketentriebwerk deiner nächsten Rakete zurück (Rezept: 1× Iridiumstab, 2× Uran, 1× Superlegierung), bevor du den letzten Rest zu Uranstäben für einen Reaktor verarbeitest. Und: Starte nicht zwei Raketen kurz hintereinander – sammle erst das Material des letzten Schauers vollständig ein, bevor die nächste Rakete startet.
🌀 Fusionsenergie als späterer Umstieg
Sobald genug Pulsar-Quarz gesammelt ist, wird die Kernfusionsbrennstoffzelle zur nächsten Ausbaustufe: Ein einzelner Fusionsreaktor übertrifft mehrere Kernreaktoren St 2 in der Leistung deutlich. Der Umstieg lohnt sich also, sobald der Materialaufwand für weitere Kernreaktoren St 2 gegenüber der Fusionstechnik nicht mehr sinnvoll ist – ein klassisches Endgame-Muster: Jede Technologie-Stufe löst kurzzeitig das Energieproblem, bis die nächste Ausbaustufe der Basis erneut mehr Strom verlangt.
Die Kernfusionsbrennstoffzelle selbst kostet 1× Obsidian, 2× Osmium und 3× Pulsar-Quarz – ein weiterer Grund, Osmium schon vor dem eigentlichen Umstieg vorzuhalten, statt erst danach mit dem Sammeln zu beginnen.
📈 Wichtige Ti-Meilensteine im Endgame
| Meilenstein | Ti-Wert |
|---|---|
| Launch Platform (erste Rakete) | 345 kTi |
| Portal-Generator (Distant Wrecks) | 250 GTi |
| Kernfusionsbrennstoffzelle | 38 GTi |
| Drohnen-Logistik | 53,5 GTi |
| Tierunterkunft (Space Zoo) | 1,25 TTi |
Diese Werte helfen dir einzuschätzen, wie weit du im Endgame wirklich bist – und was als Nächstes ansteht, statt nur auf einen abstrakten Gesamtfortschritt zu starren.
🏁 Das eigentliche Spielziel: Complete Terraformation
So viele Einzelsysteme das Endgame auch hat – The Planet Crafter kennt ein klar definiertes Ziel: die Stufe Complete Terraformation. Sie folgt direkt auf die Mammals-Stufe und markiert den Punkt, an dem der Planet dauerhaft lebensfähig ist.
Der dafür nötige Ti-Wert unterscheidet sich je nach Himmelskörper: Auf Prime und auf Humble genügen 4 TTi, auf dem Mond Selenea sind es 5 TTi, auf Toxicity 6,5 TTi und auf dem Mond Aqualis 7 TTi. Ist die jeweilige Schwelle erreicht, kannst du mit einer Rakete starten und entweder das Spiel offiziell beenden oder direkt zum nächsten Planeten weiterreisen, wo das Terraforming-Projekt unter neuen Startbedingungen weitergeht.
Für die Praxis heißt das: Wer auf Prime spielt, sollte 4 TTi als konkretes End-Etappenziel im Kopf behalten – nicht nur als abstrakte Zahl auf einem Fortschrittsbalken. Uranabbau, Reaktoren, Raketen und Meteoritenschauer aus diesem Guide dienen letztlich alle genau diesem einen Ziel: die Terraformation so effizient wie möglich über diese Schwelle zu treiben.
🔗 Mehr zu The Planet Crafter
Die besten Basis-Standorte für den Weg ins Endgame, wie du unterwegs Blaupausen und Mikrochips einsammelst, und wie ihr das Endgame gemeinsam im Koop angeht.
🧪 Osmium und Superlegierung nicht vergessen
Neben Uran brauchst du im Endgame von The Planet Crafter regelmäßig Osmium (aus den Eis-Höhlen, ab der Seen-Stufe zugänglich) und Superlegierung für Raketen, Reaktoren und viele fortgeschrittene Bauteile gleichzeitig. Beide Ressourcen sind über den Erzextraktor St 2 an den richtigen Fundorten dauerhaft förderbar – wer sie erst dann sucht, wenn ein Rezept plötzlich danach verlangt, verliert wertvolle Zeit.
Baue lieber frühzeitig kleine Förderstationen an beiden Fundorten auf, parallel zur Uran-Höhle. Zusätzlich liefern auch die späten Meteoritenschauer regelmäßig Osmium mit – wer seine Hitze- und Druck-Raketen konsequent nutzt, bekommt den Nachschub also größtenteils nebenbei.
💡 Profi-Tipps
- Fokussiere dich pro Zeitraum auf einen Wert (Hitze oder Druck), statt Raketen wahllos zu mischen – effizienter fürs Freischalten der jeweils nächsten Baustufe.
- Erzextraktor St 2 oder St 3 dauerhaft in der Uran-Höhle platzieren, sobald verfügbar – das liefert kontinuierlichen Nachschub neben den Raketen-Schauern.
- Vor jedem Reaktor-Ausbau kurz gegenrechnen: Lohnt sich ein weiterer Kernreaktor St 1, oder ist der Umstieg auf St 2 jetzt schon sinnvoll?
🚫 Häufige Fehler
- Sämtliches Uran sofort in Reaktoren stecken, ohne Reserve für den nächsten Raketenbau
- Zwei Raketen kurz hintereinander starten, statt den vorherigen Meteoritenschauer erst auszuschöpfen
- Weiter auf Kernreaktoren St 1 setzen, obwohl längst genug Uranstäbe für den effizienteren Kernreaktor St 2 vorhanden wären
- Mit dem einfachen Erzextraktor oder gar einem Bohrer in der Uran-Höhle abbauen wollen, obwohl nur Erzextraktor St 2 und St 3 dort Uran fördern
❓ Häufige Fragen
Lohnt sich der Kernreaktor St 2 wirklich mehr als zwei Kernreaktoren St 1?
Ja – St 2 liefert 331,5 kW, zwei St-1-Reaktoren zusammen nur 173 kW, und auch pro Uranstab ist St 2 effizienter. Der übliche Weg: erst zwei St 1 bauen, dann bei genug Material auf einen St 2 umsteigen.
Warum finde ich in der Uran-Höhle keinen Abbau-Fortschritt?
Der einfache Erzextraktor fördert dort kein Uran – du brauchst mindestens einen Erzextraktor St 2 oder St 3. Bohrer bauen generell kein Erz ab, sie dienen nur dem Terraforming.
Wie viele Raketen sollte ich auf einmal starten?
Nicht mehrere kurz hintereinander. Sammle immer erst den kompletten Meteoritenschauer der letzten Rakete ein, bevor die nächste startet.
Wann lohnt sich der Umstieg auf Fusionsenergie?
Sobald genug Pulsar-Quarz vorhanden ist und der Materialaufwand für weitere Kernreaktoren St 2 den Ertrag nicht mehr rechtfertigt – ein Fusionsreaktor liefert dann spürbar mehr Leistung pro investierter Ressource.
Was passiert, wenn ich die Complete-Terraformation-Schwelle erreiche?
Du kannst mit einer Rakete starten, das Spiel offiziell beenden oder direkt zum nächsten Planeten weiterreisen. Der nötige Ti-Wert hängt vom Himmelskörper ab – auf Prime und Humble sind es 4 TTi.
Stand: 21. September 2026 (Version 2.102 „Skeo“). Angaben zu The Planet Crafter Endgame gegen die Community-Datenbank planetcrafter.th.gl (deutsche Spielbezeichnungen), die offiziellen Patchnotes via changelog.gg und Community-Erfahrungen aus den Steam-Diskussionen geprüft. Details zu Ti-Schwellen und Rezepten können sich mit Updates ändern.
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