SpaceCraft Einsteiger-Guide

SpaceCraft: Ressourcen finden – Mining Bureau, Scannen & warum du kein Eisen findest (2026)

SpaceCraft: Ressourcen finden – Mining Bureau, Scannen & warum du kein Eisen findest (2026)

„Ich fliege von Planet zu Planet und finde einfach nichts – nicht mal Eisen." Das ist die häufigste Frust-Klage neuer SpaceCraft-Spieler. Die gute Nachricht vorweg: An knappen Ressourcen liegt es fast nie. SpaceCraft erklärt dir nur schlicht nicht, wie man richtig sucht. Genau das holen wir hier nach – inklusive der einen Sache, über die fast jeder am Anfang stolpert: das Mining Bureau ist nicht der einzige Weg, und für manche Rohstoffe sogar der falsche.

⚡ Schnell-Check

  • Knappheit ist nicht das Problem. Auf praktisch jedem Planeten gibt es reichlich Vorkommen, und es gibt keine Konkurrenz darum.
  • Zwei Wege: bezahlte Ortung am Mining Bureau – oder selbst scannen.
  • Eisen & andere Basis-Rohstoffe findest du übers Scannen, nicht zwingend im Bureau.
  • Scannen hat drei Ebenen: Orbital → Boden → unterirdisch (Subsurface).

🔭 Die zwei Wege, an Ressourcen zu kommen

SpaceCraft gibt dir zwei Methoden an die Hand, und neue Spieler kleben oft nur an der ersten – obwohl die zweite die eigentlich wichtige ist.

MethodeWas sie machtGut fürHaken
Mining BureauDu zahlst Spielwährung, um den Standort bestimmter Ressourcen oder eingeschränkter Außenposten anzeigen zu lassengezielt seltene/spezifische Rohstoffe ortenkostet Geld & listet nicht jeden Rohstoff (z. B. Eisen)
Selbst scannenDu suchst Vorkommen aktiv per Scanner – aus dem Orbit, am Boden und unter der OberflächeBasis-Rohstoffe, Erkundung, XPkostet etwas Zeit & will gelernt sein

Weg 1: Das Mining Bureau

Das Mining Bureau ist ein bezahlter Ortungsdienst. Du gibst Währung aus und bekommst dafür angezeigt, wo eine bestimmte Ressource oder ein eingeschränkter Außenposten liegt. Praktisch, wenn du gezielt etwas Seltenes brauchst und nicht stundenlang suchen willst. Der Denkfehler vieler Einsteiger: Sie behandeln das Bureau als einzige Bezugsquelle – und wenn der gesuchte Rohstoff dort nicht auftaucht, schließen sie „gibt's nicht". Falsch.

Weg 2: Selbst scannen (der eigentliche Schlüssel)

Scannen ist in SpaceCraft kein optionaler Knopf, sondern das Rückgrat der Erkundung. Es läuft in drei Ebenen ab:

  • Orbital-Scan – noch vor der Landung. Gibt dir die grobe Übersicht: Wo lohnt sich Runtergehen überhaupt? Sieh das als Strategie-Werkzeug, nicht als Detailkarte.
  • Boden-Scan – auf der Oberfläche, per Handgerät oder Drohne. Hier werden einzelne Vorkommen und Points of Interest sichtbar und identifizierbar. Dein erster Scanner ist der Crude Resource Detector.
  • Subsurface-Scan – für das, was an der Oberfläche nicht auftaucht. Viele Vorkommen liegen unter dem Boden; im Subsurface-Modus enttarnst du Höhlensysteme und tieferliegende Mineraladern.

Wer früh in Scan-Technik investiert, spielt fast immer effizienter als jemand, der nur Mining-Equipment hochzieht – weil bessere Information schlicht zu besseren Entscheidungen führt.

💡 Warum du „kein Eisen" findest

Das ist der Knackpunkt, an dem die meisten Frust-Threads hängen. Eisen taucht im Mining Bureau nicht (oder nicht zuverlässig) auf – wer also nur dort sucht, findet nichts und denkt, Eisen sei rar. Ist es nicht: Eisen ist auf den Planeten praktisch überall, du musst nur selbst scannen statt im Menü zu suchen. Erfahrene Spieler bringen es auf den Punkt – wer behauptet, Eisen sei schwer zu finden, hat schlicht noch keinen Planeten richtig abgescannt. Lande, schalte den Boden-Scan ein, lauf ein Stück – die Knoten sind da.

Merksatz: Bureau = gezielte Ortung gegen Geld. Scannen = der Default, mit dem du Basis-Rohstoffe selbst findest. Wenn etwas im Bureau fehlt, ist das kein „existiert nicht", sondern ein „scann es dir selbst". Wer das einmal verinnerlicht hat, hat das „ich finde nichts"-Problem für den Rest des Spiels gelöst.

🩸 Die typischen Scan-Fallstricke

Damit dein Scan nicht ins Leere läuft, kenne diese drei Stolpersteine:

  • Scan bleibt am letzten Prozent hängen. Meist ist Umgebungs-Interferenz schuld – Hindernisse in der Nähe. Position wechseln oder das Störobjekt umgehen löst es in der Regel.
  • Gefährliche Vorkommen. Manche volatilen Deposits reagieren schlecht auf aggressives Scannen. Bessere Abschirmungstechnik senkt das Risiko deutlich – nicht blind drauf scannen.
  • Zwei Knoten sehen gleich aus, sind es aber nicht. Optisch identische Vorkommen können völlig unterschiedliche Erträge, Abbaubedingungen oder Gefahren haben. Deshalb: erst scannen/identifizieren, dann abbauen – sonst beschädigst du Equipment oder verschwendest Energie.

✨ Bonus: Scannen zahlt sich doppelt aus

Scannen ist nicht nur Mittel zum Zweck. Das Katalogisieren neuer Ressourcen bringt dir Erfahrungspunkte, die du an anderer Stelle im Fortschritt brauchst. Und sobald du eine seltene Fundsache zum ersten Mal eingesammelt hast, landet sie in der Enzyklopädie unter den Ressourcen – dein wachsendes Nachschlagewerk. Heißt: Nicht nur das Pflicht-Objekt für die Quest scannen, sondern alles Neue mitnehmen. Genau hier verschenken viele Einsteiger Fortschritt.

📍 So findest du auf einem neuen Planeten Ressourcen – Schritt für Schritt

  1. Aus dem Orbit scannen, bevor du landest. Du siehst grob, welche Regionen überhaupt interessant sind – das spart dir blinde Landungen.
  2. An einer vielversprechenden Stelle landen und den Boden-Scan (Crude Resource Detector) aktivieren.
  3. Ein Stück laufen und scannen. Die Knoten erscheinen nicht alle auf einen Schlag – Bewegung deckt mehr auf.
  4. Vor dem Abbau identifizieren: Was ist das, wie hoch der Ertrag, ist es gefährlich? Erst dann den Mining-Laser ansetzen.
  5. Nichts an der Oberfläche? In den Subsurface-Modus wechseln – das Gesuchte liegt oft unter dir.

Diese Reihenfolge klingt simpel, aber genau sie ist der Unterschied zwischen „ich finde nichts" und einer vollen Frachtluke. Die meisten Frust-Fälle entstehen, weil Schritt 1 und 5 übersprungen werden.

📦 Mehr als nur Erze: Was du beim Erkunden sonst findest

Beim Scannen und Landen stößt du nicht nur auf Rohstoffknoten, sondern auf zwei weitere lohnende Fundtypen – die viele übersehen:

  • Eingeschränkte Außenposten (Restricted Outposts). Über die Karte verstreute Herausforderungen, die dich mit Mods und höherwertigen Gegenständen belohnen. Ideal, um früh an Ausrüstung zu kommen, die du noch nicht selbst bauen kannst.
  • Schiffswracks. Liegen über die Planetenoberflächen verteilt. Lerne ihre Silhouetten erkennen, lande, sammle den Boden-Loot ein – und nimm immer die Black Box mit, die du für Quests brauchst.

Heißt: Ein Erkundungsflug bringt dir oft mehr als nur Erz. Wer nur stur den einen Quest-Rohstoff scannt und den Rest links liegen lässt, verschenkt genau die Funde, die früh den größten Sprung bringen.

🔗 Wie es weitergeht

Wenn du dein erstes ergiebiges Vorkommen gefunden hast, ist der logische nächste Schritt die eigene Basis daneben. Falls du dabei nichts platzieren kannst, liegt das fast immer an einem bestimmten Mechanik-Detail – das klären wir Schritt für Schritt im Guide Erste Basis bauen – warum du nichts platzieren kannst.

Und sobald die Frachtluke voll ist, willst du aus dem Erz Credits machen und die drückende Startschuld loswerden – wie das am schnellsten geht, zeigt dir der Guide Schulden abbezahlen & erste Credits.

Stand: SpaceCraft Early Access (Shiro Games), 2026. SpaceCraft ist im Early Access – Werte, Scanner-Reichweiten und Fundorte können sich mit Patches ändern. Angaben gegen offizielle Patch Notes, Dev-Blogs und mehrere übereinstimmende Community-Quellen geprüft.

Jens Deckardt
Autor

Jens Deckardt

Jens Deckardt ist Gründer von Banrado.de und leidenschaftlicher Gamer mit über 20 Jahren Erfahrung. Seine Schwerpunkte liegen auf Survival-MMOs wie Dune Awakening und Conan Exiles, aber auch Warframe, Fallout 76 und Red Dead Online gehören zu seinen Favoriten. Mit Banrado.de möchte er deutschsprachigen Spielern praxisnahe Guides, Builds und Tipps liefern — von Spielern für Spieler.

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