Space Engineers 2: Erze & Ressourcen finden
Space Engineers 2 wirft dir kaum Erklärung hin, wo und wie du an Rohstoffe kommst. Dieser Guide zeigt dir, welche Erze es gibt, wie tief sie liegen, wie der Ore Detector funktioniert – und was du mit deinen ersten Funden überhaupt anfangen kannst.
⚒️ Die 15 Rohstoffe im Spiel
Aktuell gibt es 15 natürliche Ressourcen, die du auf Planeten und Asteroiden abbauen kannst:
- Eisen (Iron), Nickel, Kobalt (Cobalt), Kupfer (Copper), Blei (Lead)
- Silizium (Silicon), Magnesium, Chrom (Chromium), Titan (Titanium)
- Silber (Silver), Gold, Platin (Platinum), Uran (Uranium)
- Eis (Ice) und Stein (Stone)
Grundregel laut offiziellem Wiki: Erzvorkommen liegen an der Oberfläche, in mittlerer Tiefe oder bis zu 100 Meter tief. Seltenere Erze und größere Adern findest du generell tiefer – und seltene Erze kommen bevorzugt in vulkanischen Regionen vor.
🧪 Der Ore Detector: dein wichtigstes Werkzeug
Ohne Ore Detector suchst du auf gut Glück. Zwei Varianten stehen zur Verfügung:
| Detector | Details |
|---|---|
| Ore Detector 1 m | Standardmäßig in jeder Survival-Welt freigeschaltet |
| Ore Detector 5 m | Reichweite bis 350 m, Erz-Filter einstellbar; wird über Contracts im Sektor Kemik freigeschaltet (59 % Fortschritt) |
Beide Varianten zeigen dir nahe Erzvorkommen als Marker auf dem HUD. Wichtig: Damit die Marker für deine ganze Crew sichtbar sind, braucht dein Fahrzeug/deine Basis eine Antenne – ohne Antenne siehst du die Marker nur, solange du selbst in dem betreffenden Grid sitzt. Willst du gemeinsam mit anderen Erzvorkommen absuchen, lohnt sich eine Antenne auf dem Mining-Fahrzeug, damit alle Mitspieler die gefundenen Marker direkt auf ihrem eigenen HUD sehen.
📦 Abbauen: Handbohrer vs. Bohrer am Fahrzeug
Zum Abbau stehen dir zwei Werkzeuge zur Verfügung:
- Handbohrer: für den Einstieg, direkt zu Fuß nutzbar
- Bohrer (Blockversion): an Fahrzeugen/Schiffen montiert, für größere Abbaumengen
Beide Werkzeuge sammeln abgebaute Erze automatisch aus den getroffenen Vorkommen ein – du musst nichts manuell aufsammeln, solange dein Inventar Platz hat.
Der Handbohrer existiert außerdem in vier Ausbaustufen (Tier 1–4), die du am Gearforge-Block herstellst. Höhere Tiers minen nicht nur schneller, sondern können laut offiziellem Wiki auch nahe Erzvorkommen zusätzlich erkennen und orten – der Bohrer übernimmt bei höheren Tiers also teilweise die Funktion eines kleinen Ore Detectors gleich mit.
🔗 Was du mit deinen Erzen machst: die Produktionskette
Rohes Erz ist erstmal nur Rohmaterial. Die aktuelle Produktionskette in Space Engineers 2 läuft so:
- Backpack Building oder Smelter verarbeiten Erz zu einfachen Bauteilen (z. B. Steel Plate, Electronic Parts, Wire, Motor)
- Assembler kombiniert einfache Bauteile zu komplexen Bauteilen für fortgeschrittene Blöcke
- Refinery (optional, für mehr Effizienz) verarbeitet Rohmaterial zu Refinery-Produkten, die der Assembler mit einfachen Bauteilen zu komplexen Bauteilen kombiniert
- Fabricator kombiniert Refinery-Produkte mit komplexen Bauteilen zu High-Tech-Bauteilen für die fortschrittlichsten Blöcke
Ein konkretes Beispiel: Eine Construction Component kostet 5 Eisen und ist per Backpack Building in 0,67 Sekunden fertig – am Smelter dauert die gleiche Komponente nur 0,2 Sekunden. Bei Electronic Parts (5 Silizium) sieht es ähnlich aus: 1,33 Sekunden im Rucksack gegen 0,4 Sekunden am Smelter. Sobald du regelmäßig baust, lohnt sich der Smelter also spürbar gegenüber reinem Backpack Building.
Für Wire (Kabel) aus Kupfer gilt laut offiziellem Wiki eine Zutatenmenge von 20 Kupfer pro Bauteil bei 1,67 Sekunden Herstellungszeit über Backpack Building – auch hier lohnt sich ein Smelter, sobald du Kabel in größeren Mengen brauchst, etwa für Konveyor-lastige Basen.
✨ Wofür du welches Erz brauchst
Nicht jedes Erz ist gleich wichtig – gerade am Anfang lohnt es sich, gezielt zu suchen statt wahllos alles mitzunehmen:
- Eisen: Basis für die meisten frühen Bauteile, u. a. die Construction Component (5 Eisen)
- Silizium: wird zu Electronic Parts verarbeitet, einem Kernbauteil für viele funktionale Blöcke
- Kupfer: Grundlage für Wire (Kabel), das in vielen elektrischen Bauteilen steckt
- Nickel, Kobalt, Chrom, Titan: mittelschwere Bauteile und robustere Komponenten
- Silber, Gold, Platin, Uran: seltener, tiefer liegend, für fortgeschrittene und High-Tech-Bauteile relevant
- Eis: separate Ressource, unabhängig von den restlichen Erzen
Für die ersten Spielstunden reicht die Konzentration auf Eisen, Silizium, Nickel und Kupfer völlig aus – die selteneren Erze brauchst du erst, wenn du über Contracts weitere Bauteile und Blöcke freigeschaltet hast.
💡 Praktische Tipps für den Einstieg
- Fang mit Eisen, Nickel und Silizium an – die brauchst du für die meisten frühen Bauteile
- Stell den Ore Detector immer auf maximale Reichweite, bevor du eine Region absuchst
- Findest du in einem Gebiet nichts, lohnt sich Weiterfliegen mehr als stures Weitersuchen – Vorkommen sind nicht überall gleich verteilt
- Baue dir früh einen Smelter, sobald du die ersten Blöcke dafür beisammen hast – die Zeitersparnis gegenüber Backpack Building ist erheblich
Alle Angaben in diesem Artikel wurden gegen das offizielle Space-Engineers-2-Wiki geprüft (Stand: 8. Juli 2026).
✨ Fazit
Ressourcen finden ist in Space Engineers 2 kein Zufall – Erzvorkommen liegen nach festen Tiefenstufen verteilt, und mit Ore Detector und höherstufigem Bohrer findest du sie zuverlässig. Der eigentliche Unterschied zwischen "irgendwie überleben" und effizient bauen liegt weniger im Finden als im Verarbeiten: Wer früh in einen Smelter investiert, spart sich gegenüber reinem Backpack Building spürbar Zeit – und das macht sich bei jedem einzelnen Bauteil bemerkbar, das du im Laufe des Spiels herstellst.
Noch neu im Spiel? Dann starte mit unserem Einsteiger-Guide. Wer lieber im Weltraum statt auf Planeten sammelt, findet in unserem Guide zu Ressourcen in SpaceCraft eine gute Vergleichsbasis.
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