Kritik und Fazit zu Dragon Age The Veilguard

Dragon Age The Veilguard Fazit
Dragon Age The Veilguard Fazit

Dragon Age: The Veilguard hat mich ein wenig an Mass Effect 1 erinnert. Alleine schon, weil ich zu 100 Prozent einen gefährden in den Tod schicken muss und weil die ganze Verantwortung über leben und Tod bei mir liegt. Mass Effect 2 spiegelt sich eben so in Veilguard wider, alleine das ich jeden gefährden auf Heldenstatus bringen und damit verbunden die unterschiedlichen und Komplexen Probleme lösen muss.

Die Geschichte ist aus meiner Sicht, gut geschrieben, aber bei weitem zu kurz für einen Bioware-Titel. Vor allem auch für den Preis. Ich konnte das Spiel im Sale kaufen, somit fühlen sich die 66 Stunden, die ich mit dem kompletten Durchlauf gebraucht habe, doch sehr gut an. Ich vermisse jedoch, dass meine Entscheidungen Konsequenzen haben. Genauso ist es egal, ob ich einen ruppigen Ton oder doch lieber freundlich anschlage, die NPC und meine Begleiter stört das nicht. Auch meine Entscheidungen gegenüber der Gruppe, fühlt sich so an, als ob es egal ist, was ich auswähle. Einigen Begleitern missfallen zwar einige Entscheidungen, aber diese bringen sie nicht zum Ausdruck. Genauso hat dies keinen Einfluss auf den Heldenstatus der Gruppe.

Das Paragon System hat BioWare leider auch hier wieder nicht zum Einsatz gebracht. Das ist das Beste, was mir an Mass Effect gefallen hat. Jeder Durchlauf hat sich anderes und Einzigartigkeit angefühlt. Ich befürchte aber, dass mir dies bei Dragon Age: The Veilguard wohl nicht gelingt.

Das Kampfsystem ist sehr dynamisch und fühlt sich besser an, als das Movement und Springen durch die Welt selber. Beim Kampfsystem muss man ein wenig nachdenken, um das volle Potenzial herauszuholen. Alleine die Combos mit verschiedenen Angriffen, erinnern mich an die vielen Stunden, die ich in Anthem verbracht habe, um mir die richtigen Items zum Farmen für die ganzen Combos, um diese perfekt auszuführen. Das Auswählen der Begleiterfähigkeiten lässt sich super in einem Pause-Screen erledigen. Genauso auch des verketten von Fähigkeiten. Hier kann man auswählen, ob man einen Combo zwischen den Gefährten selber erzeugt oder ob man seinen eigenen Charakter mit einbindet. Im Großen und Ganzen macht mir das Kämpfen in Dragon Age The Veilguard sehr viel Spaß und es fühlt sich flüssig an. Auch wenn ab und zu mal ein Begleiter seine angewählte Fähigkeit nicht ausführt.

Die zu dem Kampfsystem passenden Items, sind sehr überschaubar, aber alles andere als fehl am Platz. Durch das auf Leveln passen sich die Waffen, Schmuck und Rüstungen an das jeweilige Level unseres Charakters an. Im Weiteren kann ich beim Wächter im Leuchtturm auf jedes angelegte Item eine einzigartige Verzauberung darauf beschwören. Was die Items noch stärker macht. Für jede Klasse gibt es spezielle Bonis auf Waffen, Schmuck und Rüstungen, egal ob Nekromantie oder Gegner einfrieren zu lassen. Im Großen und Ganzen ist es hier möglich, sein eigenes Build zu basteln und da durch die Bosse wie mit einem heißen Messer durch Butter zu zerschneiden.

Fazit:
Nach 66 Spielstunden hat mich die Geschichte ganz klar mitgerissen. Leider ist es keine Geschichte wie die Mass Effect Trilogie, die mich jedes Jahr dazu bewegt sie erneut zu spielen, da sich jeder Durchlauf anders anfühlt. Auch das Gegendere hat in einem Spiel wie Dragon Age laut meiner Meinung nach nichts zu suchen, oder sollte ein und abschaltbar sein. Klar gibt es den ein oder anderen, der dies mag, aber die breite Masse wohler nicht, wenn man die ganzen Kommentare dazu im Internet verfolgt. Für 60 Euro auf Steam ist die Geschichte in meinen Augen zur kurz gehalten. Wenn ich sie mit den ersten Dragon Age und Mass Effect Titeln vergleich, konnte man hier gut 80-100 Stunden und mehr verbringen. Ich habe das Spiel im Sale gekauft und aus meiner sicht sind die 39 euro gut angelegt. Mir hat es ein paar schöne stunden beschert, ob ich es jedoch wie bei Mass Effect noch mal spiele, ist noch ungewiss.