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Monitorständer 2026: die 5 besten Bildschirmerhöhungen fürs Gaming-Setup

Monitorständer 2026: die 5 besten Bildschirmerhöhungen fürs Gaming-Setup

Ein Monitorständer 2026 wird nicht nach Optik gekauft, sondern nach einer einzigen Zahl: wie viele Zentimeter dein Bildschirm überhaupt nach oben darf. Die DGUV setzt dafür eine harte Grenze – und die meisten Gaming-Setups reißen sie nach oben, nicht nach unten.

Diese fünf Bildschirmerhöhungen stehen auf der Tischplatte, statt sich an die Kante zu klemmen. Vorher rechnen wir aus, welche Höhe bei deiner Sitzhöhe und deiner Bildschirmgröße überhaupt sinnvoll ist – diese Rechnung findest du in keinem deutschen Vergleich.

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🛒 Die 5 besten Monitorständer im Überblick

ModellHöheTraglastStellflächeStauraumFür wen
Maclean MC-94711, 13 oder 15 cm20 kg37 × 23,5 cmSchubladeEinstieg mit Ablage
Kensington SmartFit Monitor Stand Plus7,6 bis 15,2 cm, 3 Stufen36 kgrund 41 cm breitoffenniedrigster Einstiegswert
Fellowes Office Suites 803110110,2 bis 16,5 cm, 5 Stufen36 kg50,5 × 35,7 cmAblagefachunsere Empfehlung
Kensington SmartFit extrabreitrund 5,7 cm18 kg62 × 30,8 cmoffenwenn kaum Höhe erlaubt ist
Neomounts NSMONITOR108 cm, fest25 kg56 × 21 cmoffenschwere Bildschirme, schmale Tische
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📐 Die Höhenrechnung, die sonst niemand aufmacht

Die DGUV-Information 215-410 formuliert die Regel unmissverständlich: „Die oberste Zeile auf dem Bildschirm soll keinesfalls oberhalb der horizontalen Sehachse liegen.“ Übersetzt heißt das: Die Oberkante deines Bildes darf höchstens auf Augenhöhe stehen, besser knapp darunter. Ein Monitorständer ist also kein Komfortartikel, sondern ein Bauteil mit einer Obergrenze.

Um die auszurechnen, brauchst du drei Werte: deine Augenhöhe über der Sitzfläche, deine Sitzhöhe und die Höhe deiner Tischplatte. Für den ersten Wert gibt es belegte Zahlen. Der Industrieverband Büro und Arbeitswelt gibt die Augenhöhe im Sitzen nach DIN 33402-2 mit 70,5 bis 80,5 Zentimetern für Frauen und 74,0 bis 85,5 Zentimetern für Männer an, jeweils vom 5. bis zum 95. Perzentil.

Rechnet man das gegen eine feste Tischhöhe von 74 Zentimetern, wie sie unter anderem die Corsair-Tische aus unserem Vergleich der Gaming-Schreibtische fürs Setup als Minimum haben, kommt man auf die Augenhöhe über der Tischplatte:

SitzhöheAugenhöhe über SitzflächeAugenhöhe über Bodenüber der 74-cm-Platte
45 cm70,5 cm (Frauen, 5. Perzentil)115,5 cm41,5 cm
48 cm74,0 cm (Männer, 5. Perzentil)122,0 cm48,0 cm
50 cm80,5 cm (Frauen, 95. Perzentil)130,5 cm56,5 cm
52 cm85,5 cm (Männer, 95. Perzentil)137,5 cm63,5 cm

Jetzt kommt der Schritt, den kein Ratgeber macht: Von dieser Augenhöhe geht die reine Bildhöhe deines Monitors ab. Übrig bleibt, wie hoch die Unterkante des Bildes über der Tischplatte liegen darf. Die Bildhöhen haben wir im Vergleich der Gaming-Monitore für Survival-Spiele aus Diagonale und Seitenverhältnis nachgerechnet.

MonitorBildhöhebei 41,5 cmbei 48,0 cmbei 56,5 cmbei 63,5 cm
24 Zoll Full HD, 16:929,9 cm11,6 cm18,1 cm26,6 cm33,6 cm
27 Zoll WQHD, 16:933,6 cm7,9 cm14,4 cm22,9 cm29,9 cm
34 Zoll UWQHD, 21:933,3 cm8,2 cm14,7 cm23,2 cm30,2 cm
32 Zoll 4K, 16:939,8 cm1,7 cm8,2 cm16,7 cm23,7 cm

Die Zahlen sind unbequem. Eine kleinere Person auf 45 Zentimetern Sitzhöhe darf die Bildunterkante eines 32-Zoll-4K-Bildschirms nur 1,7 Zentimeter über die Platte heben – und ein Standfuß allein verbraucht das schon. Ein Monitorständer wäre dort schlicht falsch. Bei 27 Zoll und 52 Zentimetern Sitzhöhe bleiben dagegen fast 30 Zentimeter Luft, und jede Erhöhung zwischen 8 und 16 Zentimetern verbessert die Haltung messbar.

Zwei Korrekturen gehören dazu. Der Rahmen über dem Panel addiert je nach Modell einige Millimeter, die von deinem Spielraum abgehen. Und eine 71-Zentimeter-Platte verschiebt jeden Wert der zweiten Tabelle um drei Zentimeter nach oben. Miss deine Platte nach, statt zu schätzen.

⬆️ Erst den Standfuß ausreizen, dann den Monitorständer kaufen

Viele Gaming-Monitore bringen die Höhe schon mit. Samsung gibt für den Odyssey G7 S32BG700EU eine Höhenverstellung von 120 Millimetern an, bei 602,6 Millimetern Gesamthöhe mit Standfuß. Das sind zwölf Zentimeter, die du kostenlos hast – mehr, als die meisten Bildschirmerhöhungen in diesem Vergleich überhaupt leisten.

Ein Monitorständer lohnt sich also vor allem dort, wo der Standfuß nichts hergibt: bei günstigen Bildschirmen ohne Höhenverstellung, bei Fernsehern als Zweitschirm, bei Konsolen-Setups und bei allen, die die Tastatur unter dem Bildschirm parken wollen. Fahre den vorhandenen Standfuß zuerst ganz nach oben, miss nach und kaufe erst dann.

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🔩 Wann ein Monitorständer besser ist als ein Monitorarm

Ein geklemmter Arm ist die elegantere Lösung – wenn er passt. Genau das tut er oft nicht. Unser Vergleich der Monitorarme fürs Gaming-Setup zeigt, woran es scheitert, und jeder dieser Punkte ist ein Argument für den Ständer auf der Platte.

Glasplatte: Die meisten Hersteller geben ihre Klemmen für Glas nicht frei, und Sicherheitsglas lässt sich nachträglich nicht bohren. Damit fallen Klemme und Durchsteckmontage gleichzeitig aus – ein Monitorständer ist hier die einzige Lösung.

Platte zu dünn oder zu dick: Der Ergotron LX klemmt belegte 10 bis 60 Millimeter. Eine 8-Millimeter-Platte greift er nicht mehr, eine 70-Millimeter-Massivholzplatte auch nicht. Ein Ständer interessiert sich für die Mikrofonarm an den Schreibtisch passen: Die Ser">Plattenstärke überhaupt nicht.

Zarge oder Querstrebe im Weg: Eine Klemme braucht hinter der Kante ein paar Zentimeter freie Platte. Bei elektrischen Gestellen läuft die Querstrebe häufig genau dort, wo der Arm hin soll. Ein Rahmen unter der Platte kippt die Entscheidung endgültig.

Mietwohnung oder fremder Tisch: Die Durchsteckmontage verlangt ein Loch von 8 bis 50 Millimetern in der Platte. In einer möblierten Wohnung oder an einem geliehenen Schreibtisch ist das keine Option.

Zu leichter Bildschirm: Federarme haben eine untere Traglastgrenze – der Ergotron HX fängt erst bei 9,1 Kilogramm an und drückt leichtere Monitore nach oben. Ein Monitorständer hat keine Untergrenze, weil er nichts federt.

Stauraum unter dem Bildschirm: Ein Arm schafft Luft, ein Ständer schafft eine Etage. Tastatur, Ablagefach oder Schublade passen darunter – zusammen mit ordentlich geführten Kabeln, siehe unser Kabelmanagement für den Schreibtisch.

Ehrlich bleibt: Der Arm gewinnt, wenn du Tiefe brauchst, den Bildschirm oft schwenkst oder die Tischplatte frei haben willst. Für alles andere ist der Ständer die robustere und deutlich günstigere Wahl.

🔍 Die fünf Monitorständer im Einzelnen

Maclean MC-947 – Metallplattform mit Schublade

Der Maclean MC-947 misst 37 × 23,5 Zentimeter, trägt 20 Kilogramm und lässt sich auf 11, 13 oder 15 Zentimeter stellen. Die Plattform ist gelocht, darunter sitzt eine flache Schublade; Maclean gibt Bildschirme von 13 bis 32 Zoll frei. Dafür: drei klar definierte Höhen genau im nützlichen Bereich und eine Schublade, die sonst erst bei teureren Modellen kommt. Dagegen: Mit 23,5 Zentimetern Tiefe ist die Fläche knapp – ein breiter Standfuß steht über.

Kensington SmartFit Monitor Stand Plus – der niedrigste Einstieg

Der Kensington SmartFit Monitor Stand Plus trägt 36 Kilogramm und arbeitet mit einsteckbaren Stufen, die Kensington mit 7,6 bis 15,2 Zentimetern angibt. Die Breite liegt bei rund 41 Zentimetern, der Freiraum darunter bei rund 29 Zentimetern. Dafür: Der Startwert von 7,6 Zentimetern ist der niedrigste im Feld und passt in die engen Fälle aus unserer Rechnung. Dagegen: Kensington gibt den Ständer nur bis 24 Zoll frei – für einen 27-Zöller ist er offiziell nicht vorgesehen.

Fellowes Office Suites 8031101 – unsere Empfehlung

Der Fellowes Office Suites 8031101 ist mit 50,5 × 35,7 Zentimetern der großzügigste Monitorständer hier, trägt 36 Kilogramm und bietet fünf Höhenstufen von rund 10,2 bis 16,5 Zentimetern. Ein Ablagefach ist integriert, eine Tastatur passt darunter. Dafür: die feinste Abstufung im Vergleich und genug Fläche für jeden Standfuß. Dagegen: Zur maximalen Bildschirmgröße widersprechen sich die Händlerangaben – von 21 bis 42 Zoll ist alles zu lesen. Wir kennzeichnen den Wert als unbelegt und gehen über die belegten 36 Kilogramm.

Kensington SmartFit extrabreit – Breite statt Höhe

Der extrabreite SmartFit-Monitorständer ist 62 Zentimeter breit, 30,8 Zentimeter tief und in der flachsten Stellung nur rund 5,7 Zentimeter hoch. Kensington nennt 18 Kilogramm Traglast und Bildschirme bis 27 Zoll. Dafür: genau das Modell für die Fälle, in denen unsere Rechnung nur wenige Zentimeter erlaubt – und breit genug für zwei kleine Schirme. Dagegen: Wie hoch die drei Stufen genau reichen, gibt Kensington für dieses Modell nicht an; der Wert bleibt unbelegt.

Neomounts NSMONITOR10 – acht Zentimeter für schwere Bildschirme

Der Neomounts NSMONITOR10 ist eine feste Glasplatte von 56 × 21 Zentimetern mit 8 Zentimetern Höhe, 25 Kilogramm Traglast und fünf Jahren Garantie. Dafür: Die 21 Zentimeter Tiefe sind ideal für schmale Tische, und 25 Kilogramm nimmt jeden Gaming-Monitor auf. Dagegen: keine Verstellung – die 8 Zentimeter passen oder sie passen nicht. Wer zwischen den Werten unserer Tabelle landet, greift besser zu einem gestuften Modell.

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🧰 Schublade, Ablage und USB: was der Stauraum wirklich bringt

Der Platz unter dem Bildschirm ist der eigentliche Grund, warum viele einen Monitorständer 2026 dem Arm vorziehen. Eine Tastatur, die nach der Session unter der Platte verschwindet, gibt spürbar Fläche zurück – gerade an Tischen unter 120 Zentimetern Breite. Fellowes und Maclean legen dafür ein geschlossenes Fach beziehungsweise eine Schublade bei, die beiden Kensington-Modelle lassen den Raum offen.

Wer Anschlüsse nach vorn holen will, findet mit dem Satechi Type-C Aluminium Monitorständer Hub eine Alternative: rund 21,6 × 21,4 Zentimeter Aluminium mit drei USB-A-3.0-Ports, einem USB-C-Datenport, SD- und microSD-Leser sowie Klinkenbuchse. Satechi nennt 22,7 Kilogramm Traglast. Der Haken ist die Bauhöhe von nur rund 4,1 Zentimetern – der Hub ist ein Anschlussfeld, keine echte Erhöhung. Satechi führt das Modell auf der eigenen Seite derzeit als ausverkauft; die Verfügbarkeit vor dem Kauf prüfen.

Zwei Dinge gehören unter den Ständer, nicht in eine Schublade: die Kabel und die Steckdosenleiste. Für alles, was nicht auf die Platte muss, ist ein Rollcontainer neben dem Schreibtisch die bessere Adresse. Und wer die Wand hinter dem Bildschirm ohnehin ausleuchtet, kombiniert die Erhöhung gut mit einer Monitor-Lichtleiste.

❓ Häufige Fragen zum Monitorständer 2026

Wie hoch sollte ein Monitorständer 2026 sein?

So hoch, dass die Bildoberkante höchstens auf Augenhöhe steht. Rechne deine Augenhöhe über der Tischplatte aus, zieh die Bildhöhe deines Monitors ab und vergleiche das Ergebnis mit der aktuellen Höhe der Bildunterkante. Die Differenz ist dein Spielraum – oft weniger, als man denkt.

Monitorständer oder Monitorarm – was ist besser?

Der Arm, wenn deine Tischplatte zwischen 10 und 60 Millimeter dick ist, hinten frei liegt und du Tiefe gewinnen willst. Der Ständer bei Glasplatten, bei Zargen und Querstreben, in Mietwohnungen, bei sehr leichten Bildschirmen und immer dann, wenn du Stauraum unter dem Monitor brauchst.

Wie viel Gewicht muss ein Monitorständer tragen?

Weniger, als die Datenblätter vermuten lassen. Gängige Gaming-Monitore wiegen mit Standfuß rund sechs bis zehn Kilogramm. Schon die 18 Kilogramm des schwächsten Modells hier reichen also mit großem Abstand – die Traglast ist selten das Kaufkriterium.

Passt ein 27-Zoll-Monitor auf jeden Monitorständer?

Nein. Die Freigabe hängt an der Stellfläche, nicht am Gewicht. Der Kensington SmartFit Monitor Stand Plus ist offiziell nur bis 24 Zoll freigegeben, das extrabreite Modell bis 27 Zoll. Miss die Standfußbreite deines Bildschirms und vergleiche sie mit der Plattform.

Brauche ich einen Ständer, wenn mein Monitor höhenverstellbar ist?

Meist nicht. Samsung gibt allein für den Odyssey G7 S32BG700EU zwölf Zentimeter Höhenverstellung an. Fahre den Standfuß zuerst ganz aus – erst wenn die Bildoberkante dann noch unter Augenhöhe bleibt, lohnt ein Monitorständer.

Wackelt ein Monitorständer beim Tippen?

Deutlich weniger als ein geklemmter Arm, weil die Last senkrecht in die Platte geht statt über einen Hebel an die Kante. Gummifüße und eine Plattform, die breiter ist als der Standfuß, sind wichtiger als das Material. Was der Stuhl dazu beiträgt, steht im Vergleich der Gaming-Stühle für lange Sessions.

🔗 Quellen und Stand

Traglasten, Maße und Höhenstufen stammen von Kensington, Fellowes, Neomounts und Maclean und wurden je gegen eine zweite Quelle geprüft: Bechtle und ein Fellowes-Fachhändler für den 8031101, OfficeSupply für den SmartFit Plus, der Neomounts-Fachhandel für den NSMONITOR10, Galaxus und Euroelectronics für den MC-947. Die ergonomische Grenze zitiert die DGUV-Information 215-410, die Körpermaße gibt der Industrieverband Büro und Arbeitswelt nach DIN 33402-2 wieder.

Nicht belegen konnten wir die maximale Bildschirmgröße des Fellowes 8031101 – Händlerangaben reichen von 21 bis 42 Zoll – sowie die genauen Höhenstufen des extrabreiten Kensington-Modells. Beide Werte stehen deshalb nicht in der Tabelle. Die Bildhöhen der Monitorklassen sind von uns aus Diagonale und Seitenverhältnis berechnet, keine Herstellerangabe. Preise nennen wir bewusst nicht, bitte auf Amazon prüfen. Stand: 5. September 2026.

Jens Deckardt
Autor

Jens Deckardt

Jens Deckardt ist Gründer von Banrado.de und leidenschaftlicher Gamer mit über 20 Jahren Erfahrung. Seine Schwerpunkte liegen auf Survival-MMOs wie Dune Awakening und Conan Exiles, aber auch Warframe, Fallout 76 und Red Dead Online gehören zu seinen Favoriten. Mit Banrado.de möchte er deutschsprachigen Spielern praxisnahe Guides, Builds und Tipps liefern — von Spielern für Spieler.

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