Gaming Hardware – Lexikon

7 Begriffe im Lexikon

HMB (Host Memory Buffer)
Verfahren, mit dem eine DRAM-lose SSD einen Teil des Arbeitsspeichers im Rechner als Auslagerungstabelle mitbenutzt. Am PC funktioniert das und macht Laufwerke günstiger. Für die PS5 zählt es, weil Sony HMB ausdrücklich nicht unterstützt: Ein DRAM-loses Laufwerk läuft dort zwar, kann laut Sony aber langsamer arbeiten als erwartet. → zum Guide
Key Light
Führungslicht für Facecam und Stream: ein flächiges LED-Panel, das das Gesicht gleichmäßig ausleuchtet. Entscheidend sind Fläche, Farbwiedergabe (CRI und TLCI) und die Montage per Klemme oder Monitorhalterung – nicht die reine Lumenzahl. → zum Guide
Körperschall
Schall, der nicht durch die Luft, sondern über Bauteile wandert – beim Aufnehmen vom Tastenanschlag durch die Tischplatte in die Klemme des Mikrofonarms bis in die Mikrofonkapsel. Er zählt, weil ein Mikrofon Luftschall und Erschütterung nicht unterscheidet und die Richtcharakteristik hier nichts nützt. Dagegen hilft nur Entkopplung. → zum Guide
Loopback
Funktion eines Audio-Interfaces, die den Ton des Rechners intern als zusätzliches Eingangssignal zurückschickt – bei Focusrite auf den Kanälen 3 und 4. Fürs Let's Play zählt sie, weil OBS Spielton und Stimme dadurch als getrennte Spuren aufzeichnet. Ohne Loopback verschmelzen Spiel, Discord und Musik in einem Kanal, den man im Schnitt nicht mehr trennen kann. → zum Guide
Mikrofonarm
Gelenkarm, der ein Mikrofon frei über dem Schreibtisch hält. Wichtigste Kaufkriterien sind Traglast in Kilogramm, Klemmenbreite und die Federmechanik: offene Federn knarzen beim Verstellen, Gasfedern arbeiten lautlos. → zum Guide
SLC-Cache
Schneller Zwischenspeicher, in den jede moderne SSD zuerst schreibt. Ist er voll, fällt das Laufwerk auf die langsamere native Rate des TLC-Speichers zurück – die Zahl auf der Verpackung gilt also nur für die ersten Gigabyte. Beim Samsung T7 Shield hält das 2-TB-Modell rund 45 Sekunden durch, das 1-TB-Modell nur etwa 20. → zum Guide
XInput
Microsofts Schnittstelle für Gamepads im Xbox-Layout, Nachfolger des älteren, generischen DirectInput. Über DirectInput angesprochen liegen beide Analogtrigger laut Microsoft auf einer gemeinsamen Achse, Vibration fehlt. Sie zählt, weil ein Spiel mit reiner XInput-Unterstützung ein DirectInput-Pad gar nicht sieht – die häufigste Ursache für „Controller wird nicht erkannt“. → zum Guide
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