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Gaming Maus günstig: 3 Kabelmodelle und ein Funk-Upgrade im Vergleich

Gaming Maus günstig: 3 Kabelmodelle und ein Funk-Upgrade im Vergleich

Wer eine Gaming Maus günstig kaufen will, fährt mit Kabel am besten: Die Razer DeathAdder Essential reicht für den Einstieg, die Logitech G502 HERO und die Razer Basilisk V3 bringen elf programmierbare Tasten mit. Als kabelloses Upgrade bietet sich die Logitech G502 X PLUS an, die laut Logitech-Datenblatt 15 Gramm leichter ist als die HERO.

Dieser Vergleich ergänzt unseren Vergleich der kabellosen Gaming-Mäuse. Hier geht es um die Frage, welche günstige Kabelmaus zu Hand, Griff und Spielen passt, bevor im Black-Friday- und Weihnachtsgeschäft die Angebote kommen.

🖱️ Die vier Modelle im Überblick

ModellAnbindungGewicht (Hersteller)ProgrammierbarSensor laut HerstellerForm
Razer DeathAdder Essential (2021)Kabelkeine Angabe gefunden5 Tastenoptisch, 6.400 DPIergonomisch, Rechtshänder
Logitech G502 HEROKabel, 2,1 m121 g, mit Gewichten bis 139 g11 TastenHERO 25K, 100 bis 25.600 DPIGewichtstuning
Razer Basilisk V3Kabel (Speedflex)101 g ohne Kabel11 Tasten (10+1)Focus+, 26.000 DPIergonomisch, Daumenmulde
Logitech G502 X PLUSLIGHTSPEED-Funk, USB-C106 g13 Steuerelementesiehe Abschnitt Upgradekeine Angabe gefunden

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📊 Eigene Rechnung: Gramm pro programmierbarer Taste

Viele Tasten bedeuten meist mehr Gehäuse und mehr Gewicht. Wir haben die Herstellerangaben gegeneinander gerechnet: Gewicht geteilt durch die Zahl der programmierbaren Tasten. Der Wert zeigt, wie viel Masse du für jede frei belegbare Taste in der Hand bewegst. Kleiner heißt: viel Funktion bei wenig Gewicht.

ModellGewichtProgrammierbarGramm pro Taste
Logitech G502 X PLUS106 g138,2 g
Razer Basilisk V3101 g119,2 g
Logitech G502 HERO121 g1111,0 g
Logitech G502 HERO mit allen fünf Zusatzgewichten139 g1112,6 g
Razer DeathAdder Essential (2021)nicht ausgewiesen5nicht berechenbar

Das Ergebnis: Unter den günstigen Kabelmodellen liefert die Basilisk V3 die meisten Tasten pro Gramm, sie ist 20 Gramm leichter als die HERO bei gleicher Tastenzahl. Das Gewichtstuning der HERO ändert daran nichts: Die fünf Zusatzgewichte zu je 3,6 Gramm machen sie nur schwerer. Für die DeathAdder Essential fanden wir auf den Razer-Seiten kein Gewicht, deshalb fehlt sie in der Rechnung.

✋ Griffart und Form: das wichtigste Kriterium

Der Sensor einer günstigen Gaming-Maus ist heute selten das Problem. Fehlkäufe entstehen fast immer an der Form. Drei Griffarten solltest du kennen: Beim Palm-Griff liegt die ganze Handfläche auf, beim Claw-Griff sind die Finger gewölbt und nur der Handballen berührt den Rücken, beim Fingertip-Griff greifen nur die Fingerkuppen.

Razer ordnet die DeathAdder-Reihe allen drei Griffarten zu und beschreibt sie als rechtshändige ergonomische Form. Die Basilisk V3 hat laut Razer eine Daumenmulde für Rechtshänder und misst 130 mm Länge, 75 mm Griffweite und 42,5 mm Höhe. Die G502 X PLUS kommt laut Logitech auf 131,4 mm Tiefe, 79,2 mm Breite und 41,1 mm Höhe.

Für die G502 HERO nennen wir keine Maße: Das Logitech-Datenblatt führt 290 mm als Höhe, was offensichtlich ein Fehler ist. Unsere Einschätzung: Wer im Palm-Griff spielt und eine Daumenablage mag, ist mit den beiden G502-Modellen und der Basilisk gut bedient. Halte die Maße vor dem Kauf an deine Handlänge, gerade beim Claw- und Fingertip-Griff. Mehr zur Handhaltung steht in unserem Ratgeber zur ergonomischen Maus.

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🔌 Razer DeathAdder Essential (2021): der Einstieg

Die Razer DeathAdder Essential (2021) ist das Modell für alle, die zum Gaming-Einstieg eine schlichte Form mit wenigen Tasten wollen. Razer nennt einen optischen Sensor mit 6.400 DPI, fünf unabhängig programmierbare Tasten und mechanische Schalter mit einer Lebensdauer von bis zu 10 Millionen Klicks.

Pro: klassische Rechtshänderform aus einer Reihe, die Razer für alle drei Griffarten empfiehlt, wenig Ablenkung durch Zusatztasten. Contra: nur fünf Tasten insgesamt, kein Gewicht und keine Abtastrate auf den Razer-Seiten, die wir lesen konnten. Für Shooter und Rollenspiele mit wenigen Hotkeys reicht das. Wer viele Fähigkeiten auf die Maus legen will, wird schnell an die Grenze stoßen.

⚙️ Logitech G502 HERO: Tasten und Gewichtstuning

Die Logitech G502 HERO ist laut Logitech 121 Gramm schwer und lässt sich mit fünf Zusatzgewichten zu je 3,6 Gramm auf bis zu 139 Gramm bringen. Dazu kommen elf programmierbare Tasten, bis zu fünf Profile im internen Speicher und eine USB-Abtastrate von 1.000 Hz.

Logitech gibt den Sensor als HERO 25K an. Das Datenblatt nennt 100 bis 25.600 DPI, die Produktseite an einer Stelle 200 bis 25.600 DPI. Der Unterschied ist für die Praxis bedeutungslos, zeigt aber, dass auch Herstellerangaben nicht immer sauber sind. Bis zu fünf DPI-Stufen wechselst du direkt an der Maus.

Pro: viele Tasten für Gaming-Makros und Bau-Menüs, Profile ohne laufende Software nutzbar, 2,1 m Kabel. Contra: mit 121 Gramm die schwerste Maus im Vergleich, klassische mechanische Schalter statt der Hybridschalter der neueren G502-X-Reihe, die DPI-Taste sitzt laut Logitech fest. Wer viel und schnell zielt, merkt das Gewicht.

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🎯 Razer Basilisk V3: das beste Rad

Die Razer Basilisk V3 wiegt laut Razer 101 Gramm ohne Kabel. Sie bietet elf programmierbare Tasten, darunter eine Multifunktionstaste für den Daumen, und fünf Profile im integrierten Speicher. Mit HyperShift legst du eine zweite Belegung auf dieselben Tasten.

Das Alleinstellungsmerkmal ist das neigbare HyperScroll-Rad mit 4-Wege-Scrollen. Es kennt einen taktilen Modus mit Rasterung, einen Freilauf und den Smart-Reel-Modus, der bei schnellem Drehen automatisch in den Freilauf wechselt. Razer nennt außerdem einen Focus+ Sensor mit 26.000 DPI, 650 IPS und 50 G sowie optische Schalter der 2. Generation mit 70 Millionen Klicks.

Pro: leichter als die HERO bei gleicher Tastenzahl, umschaltbares Rad für lange Listen und Karten. Contra: elf einzeln programmierbare Chroma-RGB-Zonen sind für viele überflüssig, eine Abtastrate stand auf der Razer-Datenseite nicht. Unter den günstigen Kabelmodellen ist sie für Aufbauspiele mit vielen Menüs unser Favorit.

📡 Upgrade ohne Kabel: Logitech G502 X PLUS

Wer das Kabel loswerden will, landet bei der Logitech G502 X PLUS. Sie ist nicht mehr günstig, aber die logische Stufe darüber. Laut Logitech-Datenblatt wiegt sie 106 Gramm, hat 13 programmierbare Steuerelemente, fünf Profile im Speicher und funkt per LIGHTSPEED mit einem Abtastintervall von 1 ms.

Zwei Widersprüche in den Logitech-Quellen solltest du kennen. Beim Akku nennt die Kurzanleitung bis zu 120 Stunden, das Support-Datenblatt bis zu 500 Stunden im Leistungsmodus. Rechne mit dem kleineren Wert. Beim Sensor nennen Datenblatt und Amazon-Titel HERO 25K mit maximal 25.600 DPI, die aktuelle Logitech-Produktseite dagegen HERO 44K.

Geladen wird über USB-C an der Front, eine volle Ladung dauert laut Logitech rund zwei Stunden. Die Maus ist mit dem kabellosen Ladesystem POWERPLAY kompatibel. Contra: deutlich teurer als die Kabelmodelle, und der Akku altert. Weitere Funkmodelle vergleichen wir im Artikel zur Logitech Maus kabellos.

🛒 Gaming-Angebote zum Black Friday: worauf du achten solltest

Günstig ist eine Maus nur, wenn es das richtige Modell ist. Achte bei der DeathAdder Essential auf den Zusatz (2021) im Titel, bei Logitech auf den Unterschied zwischen G502 HERO, G502 X und G502 X PLUS. Prüfe außerdem, ob Amazon selbst verkauft oder ein Fremdhändler. Und bevor du ein Angebot für eine kabellose Maus annimmst: Für Spiele am festen Schreibtisch hat das Kabel aus unserer Sicht keinen spürbaren Nachteil.

Auch das Gaming-Setup drumherum zählt: Eine günstige Maus wirkt erst mit passender Unterlage. Ein großes Pad aus unserem XXL-Mauspad-Vergleich verhindert, dass du bei niedriger DPI an den Rand stößt.

✨ Kurzempfehlung: welche günstige Gaming-Maus für wen

  • Wenige Tasten, kleines Budget: Razer DeathAdder Essential (2021).
  • Viele Tasten und gerne schwer: Logitech G502 HERO.
  • Viele Tasten, leichter, bestes Rad: Razer Basilisk V3.
  • Kabellos und noch mehr Steuerelemente: Logitech G502 X PLUS.

❓ FAQ zur günstigen Gaming Maus

Reicht eine günstige Gaming Maus mit Kabel für Shooter?

Ja. Alle drei Kabelmodelle haben laut Hersteller optische Sensoren, die G502 HERO und die Basilisk V3 mit sehr hohen DPI-Werten. Entscheidend für Shooter sind Form und Gewicht, nicht die maximale DPI-Zahl.

Wie viele programmierbare Tasten brauche ich?

Für Shooter genügen meist die fünf der DeathAdder Essential. Für MMOs und Aufbauspiele mit vielen Hotkeys sind die elf Tasten von G502 HERO oder Basilisk V3 sinnvoller.

Ist die G502 HERO zu schwer?

Mit 121 Gramm ohne Zusatzgewichte ist sie die schwerste Maus hier. Wer viel und schnell zielt, greift eher zur Basilisk V3 mit 101 Gramm. Wer eine ruhig liegende Maus mag, schätzt das Gewicht.

Lohnt sich das Funk-Upgrade auf die G502 X PLUS?

Nur, wenn dich das Kabel wirklich stört oder du die Maus oft mitnimmst. Für eine fest stehende Gaming Maus am Schreibtisch bringt Funk aus unserer Sicht keinen spielerischen Vorteil, kostet aber deutlich mehr.

Gibt es diese Modelle auch für Linkshänder?

DeathAdder Essential und Basilisk V3 sind laut Razer für Rechtshänder geformt. Für die beiden G502-Modelle nennt Logitech auf den Seiten, die wir gelesen haben, keine Händigkeit. Linkshänder sollten die Form vor dem Kauf auf den Produktfotos prüfen oder gezielt nach einer symmetrischen Maus suchen.

Stand: Oktober 2026. Alle technischen Daten stammen von den Herstellerseiten razer.com (Produkt- und Datenseiten zu DeathAdder Essential, DeathAdder-Reihe und Basilisk V3), logitechg.com (Produktseiten und der Vergleich G502 HERO gegen G502 X) sowie dem Logitech-Support mit den Datenblättern und der Kurzanleitung der G502 X PLUS. Für die DeathAdder Essential fanden wir dort kein Gewicht und keine Maße. Widersprüche zwischen den Logitech-Quellen haben wir im Text genannt. Die Rechnung „Gramm pro Taste“ ist unsere eigene, die Griffart-Hinweise sind unsere Einschätzung.

Jens Deckardt
Autor

Jens Deckardt

Jens Deckardt ist Gründer von Banrado.de und leidenschaftlicher Gamer mit über 20 Jahren Erfahrung. Seine Schwerpunkte liegen auf Survival-MMOs wie Dune Awakening und Conan Exiles, aber auch Warframe, Fallout 76 und Red Dead Online gehören zu seinen Favoriten. Mit Banrado.de möchte er deutschsprachigen Spielern praxisnahe Guides, Builds und Tipps liefern — von Spielern für Spieler.

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